I would fly 4000 miles

Den folgenden Beitrag bitte idealerweise mit dem Song „I’m Gonna Be (500 Miles)“ von den Proclaimers als Untermalung lesen.

Aus aktuellem Anlass hier die TOP5 meiner weitesten Flüge bisher. Ganz weit ist bei mir derzeit über 4000 Meilen (knapp 6500km). Richtig weit fängt sonst eigentlich erst beim Doppelten davon an.

Auf Platz 5 der Rückflug von Atlanta nach London Heathrow 2016 mit British Airways (ATL→LHR, BA226): 4200 Meilen, 6759 km.

Platz 4 bietet meinen 2016er Flug von Berlin Tegel nach Chicago O’Hare mit Air Berlin (TXL→ORD, AB7420): 4400 Meilen, 7081 km.

Auf Platz 3 der Hinflug bereits im März 1999 von Hamburg nach Atlanta mit Delta (ATL→ZRH, DL66): 4552 Meilen, 7325km, auch ca. 9h Flugzeit.

Platz 2 war im April 1999 mit einem sehr langen Flug,  damals Atlanta nach Zürich ebenfalls mit Delta (HAM→ATL, DL61): 4677 Meilen, gut 7526km, Flugzeit 9h.

Es hat immerhin 17,5 Jahre gedauert, den Rekord einzustellen.

Auf Platz 1 schafft es mein Direktflug von London Heathrow nach Seattle Tacoma im November 2016 mit British Airways (LHR→SEA, BA49): 4785 Meilen, also schlappe 7700km non-stop in 10 Stunden Flugzeit.

Damit ATL dreimal in den TOP5.

Interessant noch: Der Verbindungsflug von Seattle nach Atlanta (SEA→ATL, DL1598) mit 2177 Meilen, 3503km, ist mein bei weitem längster Inlandsflug. Zwar nur halb so lang wie meine Rekordflüge, aber immernoch einer der längeren rein kontinentalen Inner-USA Flüge.

Up in the Air (2016)

2016flights

Im April 2016 war ich beruflich in Bilbao (BIO via MAD mit Iberia (IB)), Beginn eines neuen EU-Projekts. Danach zu einer Konferenz in Chicogo (ORD via LHR mit British Airways (BA)), Ankunft ohne Koffer, der wurde zwei Tage später ins Hotel geliefert.

Außerdem beruflich in Paris (ORY, mit AB), sowie bei unseren Kollegen in Iasi in Rumänien (IAS via VIE mit Austrian Airlines (OS)), Rückankunft ohne Koffer nach Stromausfall am Flughafen Wien.

Privat gings im Spätsommer zu einer Hochzeitsfeier nahe München (MUC mit AB). Im Herbst nochmals dienstlich nach Spanien, diesmal nur nach Madrid (wieder mit IB).

Im Oktober dann zu einer weiteren Konferenz, diesmal nach Toronto mit Air Berlin (hin via ORD, rück via JFK), keine Probleme mit dem Gepäck. Die gab’s erst wieder beim Hinflug zu einer Konferenz in Seattle (hin via LHR mit BA). Der Koffer kam am Folgetag im Hotel an, gerade noch rechtzeitig, bevor ich nach Atlanta weitergeflogen bin (ATL mit Delta (DL)), Freunde besuchen. Schließlich Rückflug wieder via London nach Berlin (TXL mit BA).

Der Flug nach Seattle beschert mir den bisher längsten Flug sowie den am weitesten westlich gelegenen Punkt auf der Erde, den ich je besucht habe (47.45°N 122.31°W).

Up in the Air (Pt III)

2014
2014flightsDas Jahr beginnt mit einer Rundreise, hin nach AMS (mit KLM), zurück von BRU (mit SN). Transfer per Bahn. Die Flüge übrigens, weil günstiger, jeweils gebucht mit Rückflug zum Verfallen-lassen. CGN und MUC dienstlich (beide AB), Konferenzen in Warschau (WAW, mit AB) und bei Porto (OPO, mit LH via FRA). Mit AB dienstlich STR und NUE (via DUS). Außerdem STR mit GermanWings (4U). Abweichend von allen vorherigen Flügen von Tegel (TXL) auch einmal von Schönefeld (SXF) nach AMS mit EasyJet.

2015
2015flights
Sehr ruhiges Jahr im Hinblick auf Flüge. Dienstlich MUC (mit LH) und BRU (mir SN). Konferenz bei Nizza (NCE) Direktflug hin mit 4U, Rück via CGN. Dort gecancelter Anschlussflug, Umbuchung, deutliche Verspätung. Ich habe mir hier erstmals eine Entschädigung erstritten.

In beiden Jahren gibt es keine neuen Extreme (am weitesten im Norden, Süden, Osten, Westen, längster/kürzester Flug, etc.), diese sind 2016 vorbehalten.

Kurzes Update 2016

Nur kurz zur Info: Da ich in letzter Zeit sehr viel auf Twitter unterwegs bin, soll hier auch daran Teil gehabt werden. Meine letzten Tweets (hauptsächlich Retweets) sind jetzt in der in der rechten Spalte zu finden. Vielleicht komme ich dazu, einen Twitter-Wochenrückblick zu machen. Hm, vielleicht eher einen total unregelmäßigen Rückblick. Falls es überhaupt mal einen gibt. Egal.

Wo ich gerade mal hier bin, gibts jetzt auch neue Titelbilder, alle von https://unsplash.com/. Die bieten kostenfreie Bilder für jedweden Zweck unter Creative Commons Zero. Praktisch.

Jahresrückblick

Und die (letzte) Gelegenheit für überhaupt mal einen Beitrag in diesem Jahr.
Was ist passiert?
Die meiste Zeit 2015 hat sicherlich meine Familie eingenommen. Das Jahr begann mit Zuwachs. Dann kamen die normalen Geburtstage: Bessere Hälfte, eigene Eltern, man selbst. Runde Geburtstage in der Verwandtschaft. Eine Hochzeitsfeier. So weit so gut. (Klingt jetzt vielleicht unspektakulär, war aber sehr schön!)
Unseren Sommerurlaub haben wir in Kolberg verbracht, zwar nicht all-inclusive, aber fast. Kind1 schwärmt immer noch vom Hotelbuffet.
Beruflich hatte ich dieses Jahr erstmals seit längerem eine außer-Haus-Schulung, diesmal bei einem großen Zeitschriften-Verlag in Hannover. Dazu vier Veröffentlichungen, sowie ein Konferenzbesuch in Südfrankreich.
Die obligatorische Flug-Rückschau erfolgt gesondert.
Was bleibt?
Es ist Silvesterabend, ich zuhause, der Nachwuchs schläft, auf dem Sofa sitzend warte ich auf meiner Jahresend-Erkältung (die hoffentlich nicht kommt).
Wird nächstes Jahr mehr gebloggt?
Mal schauen. Ich hab noch ein berichtenswertes Technik-Projekt, ansonsten bin ich derzeit eher bei Twitter unterwegs. Facebook hab ich durch, Google+ nur noch für Fotoposts mit eingeschränkter Zielgruppe.

To be continued …

ThinkPads

Ok Freunde, dieser Beitrag wird arg technisch.

Es geht heute um Notebooks. Genauer gesagt, um IBM und Lenovo ThinkPads. Wir hatten das Thema hier im Blog ja schon ein zwei mal gestreift. Zeit für ein Update und einen (Gesamt-?)Überblick.

2003 oder 2004 habe ich mir mein erstes Notebook gekauft, ein IBM ThinkPad T22. Es handelte sich um einen Gebrauchtkauf auf Ebay, versandt aus den USA, Verkäufer allerdings mit Bankverbindung in Deutschland. Inklusive Zollnachzahlung bei Einfuhr. Was für’n Spass ... Ausgestattet war das gute Stück mit einem Pentium III mit 900 MHz und wurde geliefert mit 256 MB Arbeitsspeicher. Die Herkunft sorgte übrigens dafür, dass es eine US-Tastatur hatte. Fand ich irgendwie gut damals. Als Erstes habe ich dann die Festplatte (ursprünglich 20GB?) gegen eine neue mit 40 GB getauscht. Die Displaygröße von 14 Zoll bei XGA Auflösung empfand ich als angenehm, das Gewicht von ca. 2kg auch. Das aufgeklappte Display passte übrigens genau in die Aussparung der Klapptische im InterCity der Bahn. Irgendwann gab’s dann noch einen Zweit-Akku für den Laufwerksschacht (und eine unglaubliche Gesamtlaufzeit von ca. 5 Stunden) günstig bei Ebay. Eine Docking-Station gab’s dann auch noch gebraucht dazu. Erst spät habe ich dann noch den Arbeitsspeicher auf den Maximalausbau von 512 MB gebracht. Das T22 konnte 2x 256 MB PC-100 SDRAM verkraften, aber nur bei vernünftiger Chip-Organisation. Ach so, noch ein Wort zum US-Tastatur-Layout. Dort fehlt die kleine Taste mit < > | unten zwischen Großschreiben (Shift) und dem Y (also Z im Englischen). Habe mir die dann per Windows-Treiber auf AltGr + , und AltGr + . bzw. AltGr + – gelegt. Funktionierte super. Das ThinkPad hat mich auch 2007 nach Peru (und zurück) begleitet. Ende 2008 / Anfang 2009 war’s dann aber wirklich vorbei mit der PIII Ära.

Wie schon geschrieben, wurde es dann ein IBM ThinkPad T40. Wieder gebraucht. Zufällig auch wieder eine US-Tastatur. Das hatte irgendwann eine Flexing-Schaden, Ihr erinnert Euch, der konnte allerdings behoben werden. Bildschirm wieder mit 14″ jetzt bei traumhafter Auflösung von 1400×1050 Pixel, ATI Grafik. Auch wieder ein sehr angenehmer Begleiter, unauffällig. An die Arbeitsspeicher-Größe kann ich mich gerade nicht erinnern, die Festplatte habe ich allerdings definitiv gegen ein zum Kaufzeitpunkt neues Modell ausgetauscht. Ist meine Standard-Strategie: Gebrauchtes ThinkPad, neue Festplatte, ggf. Arbeitsspeicher ausbauen, glücklich sein. Für die bessere Hälfte gab’s noch ein T42p allerdings mit 15″ Screen und ATI Mobility Radeon 9600.

Im Dezember 2010 fand sich dann im Kleinanzeigenmarkt ein IBM ThinkPad T60p (eigentlich schon Lenovo) für mich. Der Prozessor mit zwei Kernen unter dem Namen CoreDuo. Display wieder 14 Zoll bei 1400x1050er Auflösung, ATI Fire GL Grafik, ausnahmsweise deutsche Tastatur, Arbeitsspeicher 2 GB (hatte immer mal wieder die Aufrüstung auf maximale 4 GB in Erwägung gezogen), Festplatte jetzt per S-ATA, habe mir 500 GB gegönnt. Das Gerät lief lange Zeit solide, ist mir dann jetzt aber auch wieder zu lahm geworden. Im Haushalt ebenfalls vorhanden zu der Zeit ein T60 mit 15″ Bildschirm.

Kommen wir in die Gegenwart. Unlängst, wieder im Kleinanzeigenmarkt, gab’s für mich günstig ein Lenovo ThinkPad T410. Festplatte durch 500 GB SSD ersetzt. Leise und schnell. Arbeitsspeicher bei Kauf 4 GB, Aufrüstung auf 8 GB steht an. Hatte auch schon Speicher gekauft, um dann festzustellen, dass wieder mal die Speicher-Organisation von Bedeutung ist: 16 Chips pro Speicherriegel OK, 8 Chips nicht. Und da sage noch jemand Die Geschichte wiederholt sich nicht. Erstmals 64Bit Betriebssystem auf einem eigenen Notebook installiert. Das Problem ist jetzt noch, dass es für den guten alten Canoscan Lide 30 offiziell keine 64Bit Unterstützung gibt, mal sehen, was inoffiziell geht. Bildschirm-Auflösung jetzt 16:10, also 1400×900. Ein paar Pixel weniger in der Höhe stören bislang noch nicht. Ob für den Haushalt jetzt auch noch ein T510 angeschafft werden soll, ist noch nicht raus.

Zeit für ein Fazit: Alle 3-4 Jahre gibt’s ein neues gebrauchtes ThinkPad, welches zum Kaufzeitpunkt dann schon 3-4 Jahre alt ist. Die Festplatte wird durch ein aktuelles Modell ersetzt und ggf. der Arbeitsspeicher maximal aufgerüstet. Das gebrauchte Vorgänger-Gerät wird weiterverkauft (und erziehlt in der Regel auch noch einen guten Preis). Anfallende Reparaturen führe ich selber aus, dazu gibt es Ersatzteile und vernünftige Anleitungen im Netz.

Ich mag meine ThinkPads.