Donnerstag, 22.03.2007 (Tag 7)

Donnerstag, 22. März 2007 (Tag 7),
Steffi und alle anderen Deutschen sind zum Kaschade-Vortrag. Ich gehe in die Uni, weil ich mich mit Iwan treffen will, damit es mit dem Internet bei uns im Haus voran geht. Unser Treffen hatten wir für 12 Uhr ausgemacht, um halb 11 hatte ich dann aber das Internet schon leergekuckt, eMails beantwortet und auch sonst war nichts spannendes mehr los. Als Prof. Lilienblum dann auch noch sein Büro haben wollte, bin ich erstmal ’ne Stunde wieder nach Hause gegangen (es ist bis jetzt kein Tag vergangen, an dem ich nicht mindestens zweimal die Strecke zur Uni und zurück absolviert habe). Um 12 zu Iwan ins Büro. Daniele, sein Assistent, teilte mir mit, Iwan ist in einer wichtigen Konferenz, die geht bis um eins. Ok, ich also wieder ins Büro. Um eins nochmal zu Iwan, der immernoch nicht da, „halb 2, ganz bestimmt …“, also wieder zurück. Auf dem Weg kam ich am Probenraum von Tuna vorbei, einem Musikensemble hier an der Uni. Ich hörte Klaviermusik und näherte mich dem Ganzen vorsichtig. Drinnen saß ein freundlicher Herr und spielte Keyboard. Wir haben uns nett unterhalten (Englisch-Spanisch-Misch-Masch, aber sehr produktiv), ich durfte ein bisschen auf dem Keyboard klimpern. Danach ging’s mir richtig gut, und ich darf jederzeit wiederkommen, wenn ich mal in der Nähe bin, prima! Und ich hab noch was gelernt „caramba!“ kann man mal sagen als Ausruf.
Um halb zwei dann nochmal zu Iwan. Der ist aber heute und überhaupt diese Woche gar nicht mehr zu erreichen, weil er hier so viel zu tun hat (unter anderem mit Computer-Viren-Bekämpfung). Am Montag gegen 12 Uhr ist er dann (trotz Urlaub) wieder zu sprechen. Na hoffentlich. Ich werd zwar in meiner Firma sein, aber Steffi kann das dann ja managen.
Nachmittags wieder siesta, kann man sich wirklich dran gewöhnen. Zusammen mit Steffi dann gegen 17 Uhr Geld abheben und einkaufen im El Kosto. Wenn Steffi und ich einkaufen gehen, artet das immer in hemmungslose Lustkäufe aus, so auch jetzt. Wir brauchten eigentlich gar nichts, haben dann aber trotzdem 20 Sol ausgegeben (u.a. für Bier, Cabanossi, Cherimoya und Sekundenkleber; ich will den Handtuchhalter im Bad mal reparieren).
Zu Hause haben wir dann um 19 Uhr Simpsons im Fernsehen gefunden. Doppelfolge. Zwar auf spanisch, aber wenn man die Folgen schon x-mal auf deutsch gesehen hat, geht das. Und der Slapstik-Anteil funktioniert ja schließlich auch so. Die Stimmen sind (trotz Synchronisation) den deutschen sehr ähnlich. Also haben wir jetzt auch eine Vorabend-Beschäftigung, sehr gut.
Abends dann wieder mal ins „Forum“. Diesmal nicht ganz so toll. Das Essen (Fettuccine alla Bolognese) war zwar sehr gut, aber die Musikzusammenstellung gefiel mir nicht soo gut und Karaoke war diesmal auch nicht der Hit.
Dan hat am Freitag schließlich seinen Geburtstag und dann haben wir ihm noch ein Ständchen gesungen. Die Mädels und Peruaner sind dann kurz danach in die Disco im Erdgeschoss gezogen, Steffi und ich sind noch einen Moment dageblieben. Wir haben uns noch einen schönen Pisco-Sour bestellt (Cocktail-Größe) und die Musik wechselte zu einem 80er-Jahre Best-of Medley, was uns dazu bewog, doch noch ein Stündchen zu bleiben. Mit dem Taxi schließlich zurück (so langsam kennt man auch die Innenstadt, und weiß, ok, links, das muss jetzt die-und-die Querstraße sein, da kommt doch gleich der Brunnen, richtig, und da ist die Anpflanzung von diesen komischen Bäumen).

Freitag, 23. März 2007 (Tag 8),
Aufstehen ohne Wecker (dafür Rasenmähermann vorm Fenster), aber Frühstück mit richtigem Kaffee. Filtertüten hatte ich ja extra noch aus Deutschland mitgebracht, hier ist sonst fast nur Instantkaffee verbreitet, und das in einem Kaffee-Export-Land.
Zu Fuß zur Uni (mal wieder), diesmal mit Digicam, ich mach nachher noch Fotos, versprochen.
Mein Notebook hab ich in Steffis Leihbüro an eines der LAN-Kabel gehängt und mit Interneteinstellungen von Steffis Computer (leicht abgeändert. Irgendwem hier an der Uni habe ich soeben seine IP-Adresse weggenommen, naja, passiert. Ich nehm‘ beim nächsten Mal auch ’ne andere, bestimmt …) kann ich heute zum ersten mal wieder mit meinem Notebook online gehen. Eine Woche Blogeinträge gepostet und zu der Erkenntnis gekommen, dass bereits eine Woche rum ist.

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