Sonntag, 25. März (Tag 10)

Sonntag, 25. März (Tag 10),
nach Verteilen den Putzaufgaben beim Frühstück besuchen Steffi und ich einen Markt bei uns in der Nähe. Diesmal funktioniert auch mein Orientierungssinn besser als bei unserem letzten Supermarktbesuch. Zum Markt gelangt man, in dem man von uns aus zum El Kosto geht, dann noch eine paar Meter weiter zur großen Straße, diese nach rechts unter bis zum Kreisverkehr mit Ampeln und dahinter beginnt der Markt. In allgemeiner Einkauflaune gehen Bleichmittel, ein Obstmesser, zwei Fliegenklatschen, einiges Obst und zwei CDs (Bolera-Musik) in unseren Besitz über. Weiter als bis zur Brücke gehen wir allerdings nicht, und auch nicht weiter als die befestigten Wege in den Markt hinein, man kann nie wissen.
Rückweg, kleines Mittagessen zu hause, Steffi macht Salat (Tomaten, Zwiebel (!) und Avocado) und wir haben fritierten Yuca (schmeckt so ähnlich wie eine Mischung aus Kartoffel-Chips und Brot). Siesta.
Schließlich widmen wir uns der Putzaufgabe. Wir haben ein unversiegeltes Parkett im gesamten Erdgeschoss. Also Möbel beiseite (wir wollen eh umstellen), ausfegen, dann feucht (nicht nass) wischen, mit einem Handtuch hinterher und die überschüssige Nässe aufnehmen, schließlich mit Bohnerwachs behandeln. Wir brauchen drei Stunden und danach ist der Boden tatsächlich deutlich ansehnlicher als vorher. Das Holz hat den Wachs nur so aufgesogen und könnte alsbald wieder eine solche Pflege vertragen. Aufgrund des Arbeitsaufwandes entscheiden wir uns für eine maximal monatliche Wiederholfrequenz. Wir haben dann noch das Esszimmer gegen die Stube ausgetauscht, so dass der Esstisch jetzt am großen Fenster steht und man morgens nicht mehr im Dunkeln frühstücken muss. Außerdem sind die Sessel und das Sofa nun auch deutlich näher am Fernseher.
Außerdem haben Andrea und Alexandra nicht nur beschlossen, Dan typisch deutsch zu bekochen, nein, sie waren sogar so gütig, Steffi und mich ebenfalls einzuladen. Es gibt Schnitzel mit Erbsen, Möhren und Kartoffelbrei. Nach den geleisteten Putzdiensten vom Nachmittag schmeckt das Essen gleich mal so gut und ich esse mal wieder viel zu viel. Aber das Eis danach lass ich mir dann natürlich trotzdem nicht entgehen.
Ruhiger Abend mit dem Versuch, „Aeon Flux“ zu schauen. Der ist aber (zu mindest auf Englisch) so langweilig, das wir irgendwann abbrechen und einfach nur zu Bett gehen.

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