Freitag, 29. Juni (Tag 106)

Freitag, 29. Juni 2007 (Tag 106),
um fünf kommen wir in Cusco an. Draußen ist es noch dunkel und außerdem kalt. Cusco liegt auf 3500m Höhe, da ist wirklich frisch um die Zeit, aber mit einem Pullover mehr als sonst geht auch das. Wir nehmen erst einen Kaffee zu uns (der wird hier zubereitet, indem ganz starkes, aber kaltes Espresso-Konzentrat in heißes, frisch aufgekochtes Wasser gegossen wird, besser als Nescafe, wie wir meinen) und dann ein Taxi zu unserer Herberge. Es gehört der Tante eines Bekannten, wir müssen sie um halb sechs aus dem Bett klingeln, die Weitergabe unserer Ankunftszeit hat nicht ganz geklappt. Wir beziehen ein Dreibettzimmer mit eigener Terrasse und Toilette mit Dusche auf dieser, es gibt ersteinmal eine Tasse Tee zum Warm- und Wachwerden. Die Sonne geht so langsam auf. Wir beratschlagen, wie es weitergehen soll und nehmen dann ein Taxi zum Plaza de Armas von Cusco.
Dort ist es leer. Wir sind fast die Einzigen, so langsam wird es richtig hell. Ich mache ein paar Fotos, eine Touranbieterin spricht uns an. Wir erfahren, dass, wenn man zum Machu Picchu hoch will (was wir ja wollen), man zuerst die Zugfahrkarten kaufen muss, um dann eine dazu passende Tour zu kaufen (so man mag). Wir entscheiden uns dafür, die Tour mit einer Übernachtung zu machen, damit wir am Sonntag früh mit die Allerersten oben auf dem Berg sind. Um nun auch für den Samstag eine sinnvolle Beschäftigung zu haben und damit wir uns nicht kurz vor Ziel einen toten Nachmittag um die Ohren schlagen, beschließen wir außerdem, eben jenen Samstag mit einer Tour durch das Heilige Tal der Inkas zu beginnen und von dort aus weiter nach Aguas Calientes, dem Vortort von Machu Picchu, weiterzufahren.
Mit diesem Beschluss und einem Taxi geht es zum Bahnhof, vorher noch Dollarnoten aus dem Automat ziehen, die Zugfahrt ist teuer und bezahlt werden muss in Dollar. Die von uns gewünschte Zugkombination ist auch tatsächlich noch zu haben, nur für Sonntag müssen wir uns leider von der günstigsten Verbindung verabschieden und zur zweitgünstigsten Greifen (60 Dollar statt 40). Zurück zum Plaza, in einem Café erstmal Frühstücken. Wir genießen Ausblick und Wetter. Danach zu der Touranbieterin. Wir ordern das Komplettpaket, bezahlt wird abermals in US-Dollar.
Da nun das restliche Wochenende rund um Cusco verplant ist, nutzen wir den restlichen Tag für Cusco selber. Zu Fuß geht es in aller Ruhe an diversen Sehenswürdigkeiten vorbei, wir schauen auf kleine Märkte und in große Kirchen. In einem Café noch eine Empanada, dann weiter über die Plätze der Stadt. Zu Mittag kehren wir in einem Einheimischen-Restaurant ein, es gibt Menü für fünf Sol. Nach dem Essen Siesta auf dem angrenzenden Platz unter Bäumen. Wir kommen ins Gespräch mit zwei Inkafrauen, die ihre Waren an den Mann bringen wollen. Später, es wird richtig kalt in Cusco so ab um vier, gehen wir noch durch eine Markthalle, werden durch Zufall Zeugen einer Prozession und wissen dann ab um fünf, halb sechs nichts mehr mit uns anzufangen. Wir kehren zu unserer Herberge zurück, erstmal duschen und frisch machen, ein wenig ausruhen vor dem Fernsehen. Nach den Simpsons nochmal zurück in die Stadt, es gibt ein lecker Abendessen in einem Polloria-Restaurant.









Noch mehr Fotos bei Steffi

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