Freitag, 10. August (Tag 148)

Freitag, 10. August 2007 (Tag 148),
meine 21. Woche hier geht zu Ende, auf Arbeit herrscht Abschiedsstimmung. Mein Chef hat nächste Woche Urlaub, so dass ich heute meine Abschlusspräsentation halten darf. Gestern Abend noch haben Pozo und Pepe meine Ergebnisse dem Chef präsentiert und er hat – natürlich – noch Änderungswünsche. Also verbringe ich den Vormittag mit Extreme-Programming, Kopfhörer auf den Ohren mit Musik von Armin van Buuren, dazu eine Liter Cola, eine Empanada und zwei Minipackungen Kekse auf drei Stunden und heraus kommen 200 Zeilen frischer Quelltext und eine Produktionsansicht, wie vom Chef gewünscht.
Dann Mittagessen, es gibt mal wieder Hühnchen (pollo) Reis und Kartoffeln, wie immer ohne Soße. Ich glaube, wieder in Deutschland werde ich erstmal eine ganze Weile genug haben von Reis, bzw. diesen erstens nicht mit Kartoffeln kombinieren und zweitens immer sicherstellen, dass es reichlich Soße dazu gibt. Die Abwechslung heute besteht einzig und allein aus einer Miniportion Rotebete-Salat dazu.
Nachmittags dann ein weiteres Mal Beheben von Miniproblemen und kleinen Punkten meiner Aufgabenliste. Pozo schlägt um vier noch das Einfügen einer neuen Ansicht vor, also bastele ich auch diese zusammen. Um fünf dann halte ich meine Abschlusspräsentation auf spanisch. Schrittweise legen ich erst einen neuen Benutzer an, teile diesem dann Aufgaben und Kunden zu, präsentiere die verschiedenen Ansichten und Schaubilder (insbesondere der Gantt-Chart war Kernstück meiner Arbeit) und gehe dann noch auf Rechtebereiche, Dokumentation und Internationalisierung/Lokalisation ein.
Das Ganze dauert gut eine Stunde, es gibt zwar noch ein paar kleine Änderungswünsche, insgesamt sind aber sowohl Chef als auch Abteilung sehr zufrieden mit meiner Arbeit. Ich erhalte mein Praktikumszertifikat und von den Mitarbeitern noch einen handgewebten Baby-Alpaka-Schal, der Chef hält eine kurze Dankesrede. Mit Pisco Sour und ein paar Häppchen endet diese Arbeitswoche. Im VW-Käfer der Kollegen Javier geht es nach Hause. Für weitere Aktivitäten zu müde und irgendwie auch doch geschafft vom langen Tag falle ich quasi stehend ins Bett.

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