Straßburg

Weiter geht die Reise dann ins elsässische Straßburg (amtliche Schreibweise heute ist Strasbourg). Zur Geschichte und weiteren Hintergründen der Stadt kann man sicherlich an anderer Stelle so einiges lesen, hier konzentrieren wir uns auf unseren Urlaub und die entstandenen Bilder.


Durch Straßburg fließt das Fluss Ill, er umgibt den alten Stadtkern. Zahlreiche Brücken über eben diesen Fluss sind die Folge.


Hier der Place de la République. Vor neun Jahren wäre das Bild noch frei von Oberleitungen gewesen.


Wer kann (ohne Zuhilfenahme einschlägiger Nachschlagewerke) erklären, warum vor dem Europarat ganze 47 Länderflaggen hängen und was seine Aufgaben sind? Für korrekte Abgrenzungen zum Europäischen Rat und zum Rat der Europäischen Union werden Sonderpunkte vergeben.


Nicht zu verwechseln mit dem Europaparlament.

Für unseren Tagesausflug nach Mülhausen gibts keinen eigenen Eintrag. Mit dem Zug braucht man eine Stunde in den Süden des Elass. Wichtig beim Zugfahren in Frankreich ist, das Ticket vorher zu kompostieren.

Verglichen mit Straßburg ist Mülhausen eher etwas verschlafen. Für Entdecker wie uns, die nicht den großen Touristenströmen folgen wollen, war es genau die richtige Abwechslung.

Mülhausen verdanken wir eine rote Teekanne.


Der Name dieses Platzes ist mir leider entfallen. Für sachdienliche Hinweise wäre ich dankbar.


Zurück in Straßburg entstand am späten Nachmittag noch dieses Foto im Bahnhof. Eigentlich wollte ich nur die gläserne Vordachkonstruktion fotografieren (die SNCF hat mit Schaffung des TGV-Halts in Straßburg das gesamte Bahnhofsgebäude mit einem Stahl-Glas-Ei umbaut), aber ein aufmerksamer Bahner untersagte mir dies. Fotos wären nur mit Personen drauf zulässig. Also taten wir auch dem genüge, mein skeptischer Blick sei mir verziehen.


Zufällig aufmerksam geworden sind wir auf ein besonderes allnächtliches Spektakel. Das Münster (die Kathedrale) in farblicher Beleuchtung, dazu Musikuntermalung. Die Schau dauert knapp eine Viertelstunde. Auf dem Weg dorthin hatten wir am Platz Kleber auch schon einem anderen Ereignis beigewohnt: Straßburg feiert sich als Europastadt.


Zum Abschluss noch eine Straßenbahn an der Haltestelle Homme de Fer.

Eine Woche Urlaub hat uns gut getan!

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6 Gedanken zu “Straßburg

  1. saegenblogger Samstag, 30. August 2008 / 15:00

    Gibt es la station sandway noch?

  2. Peter Montag, 1. September 2008 / 09:57

    Jap, gibts noch. Rue de Grandes Arcades, Nähe Place Kléber.
    McD schräg gegenüber. Der Spar heißt jetzt anders, gibts aber auch noch.

  3. Olaf Montag, 1. September 2008 / 15:20

    Oooch, Straßburg! Da möchte ich auch mal wieder hin. Das erste und einzige Mal, habe ich Straßburg als Zehntklässler während einer Klassenfahrt erlebt. Da war ich wohl noch nicht soweit, dass mich „Großstädte“ interessiert hätten. … Naja, man wird älter und vielleicht wäre das wirklich was für den nächsten Urlaub. Danke für die Inspiration!

  4. madcynic Dienstag, 2. September 2008 / 18:31

    Da war ich zweimal. Essen bestellen auf französisch für meine Schwester und meinen Dad. Mann, war das lustig…NOT

  5. Olaf Samstag, 6. September 2008 / 14:12

    *grübel*
    da oben steht schon was mit meinem Namen davor, aber das hab ich gar nicht geschrieben. Faszinierenderweise trifft das aber ganz genau so auch auf mich zu
    *weitergrübel*

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