Wahnsinn im Supermarkt

Neulich im Supermarkt, der Wahnsinn hat einen Namen: Geschmackserdbeeren.

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Demnächst dann wohl auch: Geschmacksäpfel, Geschmacksbirnen und Geschmackszucchini?

Gespritztes

In Anlehnung an den Hit aus dem letzten Jahr diesmal etwas Neues:

IMG_2091Das Radler/Alster aus Fassbrause und (Pils-)Bier nennt der Berliner Gespritztes. Hat eigentlich jede Kneipe und schmeckt auch aus eigener Herstellung sehr gut.

Zubereitung: Beide Zutaten zu etwa gleichen Teilen mischen, fertig.

Variation: Eiswürfel.

Berlin spricht …

Der Berliner spricht, wie ihm der Schnabel gewachsen ist. Lustige Dinge bekommt man zu hören, so wie ich gestern im Bus:

„Ick kann doch ooch nich uff alle Baustelln gleichzeitig tanzn.“

so beschwerte sich ein Mädel bei ihrem Begleiter über die viele Arbeit, die ihr Chef ihr immer aufträgt.

Besonders amüsant war zusätzlich zur Mundart die Vermischung zweier Sprichwörter, wie sie mir in der Form auch noch nicht untergekommen war: Zum einen der Spruch mit dem Tanzen, zum anderen das viel zu tun haben.

Herbst in der Stadt

Bereits am letztes Wochenende waren wir am Sonntag auf dem Weg zum Flohmarkt.

Wie kam es dazu?

Wir hatten endlich ein Kronleuchtermodell fürs Schlafzimmer gesehen, was uns beiden gefiel (ein nicht ganz einfaches Unterfangen, zugegebener Maßen).

Wo und wann hatten Ihr das Modell gesehen?

In der Wohnung gegenüber eine Etage höher, in dem dortigen Schlafzimmer.

Warum ward Ihr da?

Weil wir unten im Hausflur bereits am Freitag eine indirekte Einladung vorfanden.

Und was stand in der Einladung?

Das der nette Bewohner der schon genannten Wohnung um Verständnis bitte, dafür dass er eine Feier anläßlich seines 30jährigen Geburtstags gebe und dass es ggf. etwas lauter werden könne. Wenn es einem denn gar zu viel werde, sei man aber herzlich eingeladen, einfach mitzufeiern.

Das habt Ihr wirklich gemacht?

Jap, die Musik oder deren Lautstärke hatte uns zwar nicht gestört, aber ich sah es als günstige Gelegenheit, den Menschen, der einem bisher immer nur so im Vorbeigehen gegrüßt hatte, mit dem man aber noch keine richtige Bekanntschaft geschlossen hatte, endlich mal etwas näher kennenzulernen. Vorsorglich war schon des Morgens ein Sechsergebinde Bier erworben worden und mit diesem bestückt erklommen wir die Stufen zur Etage über uns.

Wie war’s?

War gut. Das Worst-Case-Szenario (Kifferparty mit Hip-Hop-Musik und wir total deplaciert) trat nicht ein. Er – studierter Informatiker, Norddeutscher – feierte zu tw. spanischer Musik mit Kollegen, ehem. Komilitionen und noch einigen Freunden. Große Überraschung und Freude ob unseres Erscheinens. Letzlich passten wir ganz gut in die Runde. Müssen wir mal wieder was zusammen machen mit ihm. Schöner Abend!

Und warum schreibst du das jetzt alles?

Weil uns als Quelle für tolle Kronleuchter, wir haben schließlich gefragt, ein Flohmarkt genannt wurde. Und da haben wir uns gleich am Sonntag auf dem Weg zum Flohmark und außerdem ein paar Bilder gemacht habe, die ich jetzt endlich zeige.

Und was macht ihr an diesem Wochenende?

Wir haben zur Abwechslung mal Besuch aus Magdeburg, auf den wir uns schon eine ganze lange Weile sehr freuen.

Ah ja, dann vielen Dank für das Interview.

Kein Thema. Ein schönes Wochenende allen Lesern.